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    Hermann Nitsch - Bayreuth Walküre

    Mistelbach, nitsch museum
    • Ein großer Teil der bei den Aufführungen  in Bayreuth entstandenen Werke ist erstmals zu sehen. Ein großer Teil der bei den Aufführungen in Bayreuth entstandenen Werke ist erstmals zu sehen. © Manfred Thumberger
    Eintritt: 12

    einmalig freier Eintritt mit der Niederösterreich-CARD

    Ermäßigung mit dem NÖ Familienpass

    Beschreibung

    Der Universalkünstler Hermann Nitsch wurde von den Bayreuther Festspielen eingeladen, im Sommer 2021 eine konzertante Version von Richard Wagners „Die Walküre“ szenisch zu begleiten. Nitsch hat für jeden der drei Akte eine umfangreiche Malaktion konzipiert. Ein großer Teil der bei den drei Aufführungen am Grünen Hügel in Bayreuth entstandenen Werke ist in der Ausstellung „Hermann Nitsch – BAYREUTH WALKÜRE“ im nitsch museum Mistelbach erstmals zu sehen. Ein Mitschnitt der Generalprobe komplettiert die Schau.

    „wagner hat mich mein ganzes leben fasziniert. wegen dieser wunderbaren, schwelgerischen, sinnlichen musik, die den klang über die melodie hinaus zum blühen bringt. die kunst war schon in ihren ersten auftrittsformen mit dem kult, der religion und dem gesamtkunstwerk verbunden. und wagner ist der freileger des gesamtkunstwerks. er hat es zum aufleuchten gebracht.“ (Hermann Nitsch)

    Alle drei Akte der „Walküre“ wurden von einer in sich geschlossenen Malaktion begleitet, bei der die Partitur mithilfe von zehn Malassistent*innen Szene für Szene in leuchtende Farben transformiert wurde. Pro Aufführung wurden bis zu 1000 Liter Farbe verschüttet.

    Bei dieser Inszenierung in Bayreuth verschmolzen zwei Giganten des Gesamtkunstwerkes.

    „es ist nicht so, dass ich eine inzenierung aufbaue, die der walküre entspricht, sondern ich führe eine malaktion durch, die wohl indirekt mit der farbenprächtigen, breit ausladenden musik von richard wagner zu tun hat. die liebe zu wagners musik hat mich immer berauscht. die malvorgänge sollen wie musik sein. klänge werden zu farben und die partitur von wagner lockt mich in die auswahl meiner farben.“ (Hermann Nitsch)

    Die daraus entstandenen Boden- und Wandschüttbilder sind die Basis für eine Gesamtinstallation, die in der Ausstellungshalle in Mistelbach zu sehen ist.

    Eigenschaften

    nitsch museum

    Waldstraße 44-46
    2130 Mistelbach

    In der Nähe befinden sich folgende Betriebe:

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    Essen und Trinken

    Übernachten

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